Feuerbestattungen

Die im 21. Jahrhundert meist gewählte Form der Bestattung ist eine Feuerbestattung. Bei einer solchen Bestattung wird der Körper des Verstorbenen samt Sarg im Krematorium eingeäschert. Der Sarg dient in diesem Fall neben dem Transport, als wichtiger Energieträger, ohne diesen ist eine Kremation undenkbar. Im Anschluss an die Kremation werden die sterblichen Überreste in Ascheform in unser Unternehmen überführt und ggf. auf dem jeweiligen Wunschfriedhof beigesetzt. Für Beisetzungen auf Friedhöfen außerhalb des  Saarlandes sprechen Sie uns bitte direkt an. Wir finden mit Ihnen den passenden Beisetzungsort! Gerne greifen wir auf unser weltweites Netzwerk an Bestatter Kollegen zu.

Bevor ein Verstorbener eingeäschert werden kann, ist es zwingend notwendig, dass eine zweite Identitätsprüfung und eine Todesartbestimmung in Form einer amtsärztlichen Untersuchung durchgeführt wurde.

Bestehen keine Einwände, kann die Kremation erfolgen.

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Kirche Pews_croped
Erdbestattungen

Unter einer Erdbestattung (auch: Inhumation) versteht man die Beisetzung des Leichnams in einem Grab in der Erde. Eine religiös motivierte Erdbestattung wird als Beerdigung bezeichnet und leitet sich aus der seit Jahrtausenden im Judentum, Christentum und Islam gebotenen Bestattungsform her. Im Prinzip sind auch Urnenbeisetzungen Erdbestattungen, da auch hier die Asche in der Erde beigesetzt wird, aber werden mit diesem Begriff in der Regel nicht gemeint.

Die Erdbestattung ist ein Ritual, bei dem bestimmte Verhaltensweisen und Prozesse üblicherweise ohne die Notwendigkeit von Absprachen eingehalten werden. Diese unterscheiden sich je nach Religion und Land zum Teil erheblich.

 

Seebestattungen

Neben der Urnenbeisetzung auf einem Friedhof ist die Seebestattung eine Form der Feuerbestattung, die lange Zeit denen vorbehalten war, die in Ihrem Leben beruflich mit dem Meer zu tun hatten. Der Verstorbene wird eingeäschert und die Asche wird in einer speziellen Seeurne auf See bestattet. In der Regel findet die Seebestattung in der Nord- oder Ostsee statt, wobei heutzutage Beisetzungen auf nahezu allen Weltmeeren möglich sind. Wir arbeiten mit 2 hiesigen Seebestattungsreedereien eng zusammen und übernehmen auch hier alle Angelegenheiten für Sie.
 

Es kann selbstverständlich wie bei allen Feuerbestattungsarten vor oder nach der Einäscherung eine Trauerfeier am Sarg oder an der Urne in einer Kirche, Kapelle,  oder einem anderen Ort Ihrer Wahl stattfinden.

mystische See
Wald
Friedwald Bestattungen

Die Bestattung in einem FriedWald bietet Menschen, die sich mit der Natur sehr verbunden fühlen oder nicht auf einem klassischen Friedhof beigesetzt werden möchten, eine besondere Alternative für ihre letzte Ruhestätte. Dieses noch relativ junge Konzept stammt von dem Schweizer Ueli Sauter, der sich seine Idee zu Beginn der 90er Jahre in seinem Heimatland und der EU patentieren ließ. Seither nimmt die Zahl der FriedWald Bestattungen stetig zu.

Für die Beisetzung in einem Wald, ist die Einäscherung des Verstorbenen erforderlich. Ist diese erfolgt, wird die Urne entweder begleitet von einem Bestattungsunternehmen oder durch einen Versand dem ausgewählten FriedWald überstellt. Die Angehörigen können daraufhin selber über den Ablauf der Zeremonie bestimmen. Es liegt bei ihnen, ob eine Feier mit Redner oder Geistlichem, eine stille Beisetzung oder ein ganz eigenes Abschiedsritual gewünscht ist. Hierbei wird seitens der Mitarbeiter des FriedWaldes, großen Wert auf die individuelle Gestaltung gelegt. In allen Fällen wird die Urne anschließend durch den Förster des Waldes, direkt an den Wurzeln des ausgewählten Baumes beigesetzt. Er ist somit Grab und Grabmal zugleich und nimmt die Asche, als Sinnbild des Lebens und Bestehens über den Tod hinaus, auf.

Die Pflege der Grabstelle wird von der Natur übernommen. Somit ist jede Ruhestätte genauso individuell, wie der in ihr Beigesetzte. Lediglich kleinere Forstarbeiten, um den Wald gesund zu halten, werden von Menschenhand vorgenommen. Hierzulande gibt es mittlerweile 56 dieser FriedWälder – von alten Eichenwäldern, über Mischwälder bis zu Wäldern an Seen oder Wasserläufen. In all diesen kann zwischen Familien- oder Freundschaftsbäumen, Partnerbäumen, Gemeinschaftsbäumen oder Basisplätzen für die letzte Ruhestätte gewählt werden. Die Ruhefrist kann bis zu 99 Jahre, ab Eröffnung des Waldes, betragen. Auch das Anbringen von Namenstafeln ist, auf Wunsch, möglich.